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Modul 1: Selbsthypnose lernen

Was ist Selbsthypnose und wie kann sie dir helfen, deine Ziele zu erreichen und schon bald schlanker, leichter und fitter durch dein Leben zu gehen?

 

Wir Menschen funktionieren in unserem Alltag oft sehr rational, arbeiten unsere Pläne ab, erledigen unsere Aufgaben.

Doch hinter diesem Programm liegt die eigentliche Schaltzentrale unseres Seins, unsere Annahmen über die Welt, unsere früheren Erfahrungen, das, was wir gelernt.

Diese Schaltzentrale ist dazu da, uns bei der Bewältigung unseres Alltags zu helfen.

Sie hat sozusagen ein paar Voreinstellungen, uns einige davon sind auch ganz hilfreich.

So musst du nicht jedes Mal von neuem Überlegen, ob du nun bei rot oder grün an der Ampel halten musst, und du musst noch nicht einmal bewusst darüber nachdenken! Dein Fuß wird sich automatisch auf die Bremse stellen, wenn du eine rote Ampel siehst. Praktisch!

Merke dir also: die Schaltzentrale (dein Unbewusstes) liegt hinter deinem rationalen Denken. (Forscher haben herausgefunden, dass wir nur etwa 5% unserer Entscheidungen auf rationaler Basis treffen).

Diese Funktion ist hilfreich, denn wir wären von unserem Alltag vollständig überfordert, wenn wir alle Entscheidungen bewusst treffen müssten. (Zum Beispiel: wie setze ich einen Fuß vor den anderen, wie spreche ich das Wort „Türöffner“ aus, und so weiter und so fort).

Manchmal aber sind dort ungünstige Dinge gespeichert, und sie lassen uns die falschen Entscheidungen treffen (und uns zu viel und das Falsche essen).

Wir können das mit der Hilfe der Selbsthypnose ändern!

Und dazu brauchst du ein paar Fertigkeiten, die du hier in diesem Kurs lernst!

  1. Du brauchst die Fähigkeit dich tief zu entspannen, dabei innere Bilder zu sehen ist hilfreich, jedoch nicht dringend erforderlich.
  2. Du brauchst ein Ziel (das Abnehmen ist dein Ziel, doch damit dein Unbewusstes es verstehen kann, muss es noch viel konkreter werden, ich zeige dir wie).
  3. Du brauchst die Motivation, über die nächsten 8 Wochen immer wieder zu diesem Kurs und seinen Inhalten zurückzukommen – keine Sorge, wenn du erst mal ein Ziel hast, für das es sich lohnt, wird der Rest ein Kinderspiel.

Dinge, die es zu verstehen gilt:

Wir sind Menschen und keine Maschinen, das heißt wir sind von vielen Ursachen gelenkt und in viele Zusammenhänge eingebunden. Dies kann ein Vorteil sein, aber auch ein Nachteil: wenn dein Ehemann oder deine Ehefrau zum Beispiel übergewichtig ist, dann ist es ungleich schwerer abzunehmen, als wenn das nicht so ist. Oder ein anderes Beispiel: du arbeitest in einer Bäckerei. Natürlich ist es für dich viel schwieriger, auf süße Stückchen zu verzichten, als wenn du in einem Obstladen arbeiten würdest. Noch ein Beispiel: es macht einen großen Unterschied, ob du erst in den letzten Jahren zugelegt hast, dein Selbstbild aber eigentlich ein „schlankes“ ist, oder ob du schon immer übergewichtig warst, auch in der persönlichkeitsprägenden Zeit deiner Jugend. Was ich damit sagen will: jeder ist einzigartig. Jeder bringt seine besonderen Herausforderungen mit sich und seine besonderen Stärken.

Nimm dir ein Blatt Papier und notiere dir:

  • Seit wann bist du unzufrieden mit deinem Gewicht? Hattest du schon mal dein Wunschgewicht?
  • Wer in deinem Umfeld, deiner Familie und deinen Freunden, hat eventuell auch vor abzunehmen und kann dich bei deinem Vorhaben unterstützen? Wer weiß, vielleicht wird er oder sie ja auch einfach an diesem Kurs teilnehmen?
  • Für wen oder was willst du abnehmen? Was sind die Ziele dahinter? Das kann zum Beispiel sein: Gesünder leben, mehr Freiheit, mehr Attraktivität. Achte sehr genau darauf, dass das alles deine Ziele sind. Was bedeutet das? Ein Ziel ist nur dann ein gutes Ziel, wenn es dich aufmuntert, dich motiviert und dir Kraft gibt. Ich habe einen Blog-Artikel zum Thema verfasst, den findest du hier.

Wenn du diese Übung beendet hast, dann hast du auch das erste Modul beendet – herzlichen Glückwunsch!

 

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