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Warum es Lebensfreude nicht zu kaufen gibt

 

Gastbeitrag von Anja Jäger, die den Lebensfreude-Blog betreibt.

Mein Mann, meine Kinder, Mein Haus, mein Auto, mein Urlaub, mein Kleiderschrank, meine Parties, mein makelloser Körper, meine Freunde…

„Wow“, denkst Du jetzt vielleicht. Genau wie in der Werbung. Du siehst ein lächelndes Gesicht, weiße Kleidung. Die Sonne scheint. Die Menschen lachen und trinken Sekt und essen Obst und Torte. Ein großer Garten. Kinder schaukeln. Ein strahlend weißes Haus. Der BMW steht vor der Haustür. Die Frau, die so lächelt, erzählt gerade von ihrem letzten Urlaub in der Karibik… Der Mann mit den ganz weißen Zähnen berichtet von seiner Beförderung. „Ja“, denkst Du, „das will ich auch.“

Ja willst Du das wirklich? Was willst Du davon? Was ist es was Dir hier ein Lächeln auf das Gesicht zaubert? Sind es die Äußerlichkeiten oder die Harmonie dieser zauberhaften Welt? Was fehlt Dir zu Deinem Glück?

So ähnlich sah mein Leben auch aus: ein Mann, ein Kind, ein Baby im Bauch, ein fast fertiges Haus, zwei Autos, einen unkündbaren Job, Freunde, Familie, einen gesunden Körper….

Mein Leben entsprach meinen bisher gängigen Vorstellungen, die ich schon seit Kindertagen in mir trug. Doch ich spürte schon seid ich Anfang 20 war und bevor ich überhaupt die äußerlichen Dinge angehäuft hatte, das kann nicht alles sein. Es war immer so ein Gefühl, dass zu verschiedensten Anlässen in mir aufstieg, auf Parties, auf der Arbeit, beim Zusammensein mit meiner Familie. Ich konnte nicht wirklich dankbar sein für das, was ich hatte, denn in mir war so ein Gefühl, dass etwas fehlte. Doch ich wusste auch nicht wirklich wie oder was ich machen sollte, schließlich war doch alles normal. Ja und warum waren alle Menschen so fröhlich um mich herum? Lag es an dem besseren Job, dem tolleren Haus, dem besseren Mann?

Und dann wurde alles auf den Kopf gestellt. Kein Mann mehr, krankes Kind, kein Haus mehr, erschöpfter Körper, Tod und Krankheit in der Familie… puh…

„Warum?“, ich stellte ich mir oft die Frage. „Warum passiert mir das? Ich kann nicht mehr…“

Erst als ich so erschöpft war, dass ich dachte es geht gar nichts mehr, fing ich an mich mit mir selber zu beschäftigen.

Was heißt mit mir selber beschäftigen? Hatte ich das vorher nicht auch getan? Überlegt, mit wem ich mich verabrede, zu welchem Frisör ich gehe, welche Kleidung ich anziehe…..

Mein Interesse wanderte von nun an immer mehr von außen nach innen. Ich setzte mich mit meinen Gefühlen und Gedanken auseinander. Regelmäßige Meditation, Yoga, Tanzen, Lachen und Achtsamkeit halfen mir dabei. Die Traurigkeit und Angst, die ich spürte, wurde von mir bewusst wahrgenommen. Hierbei wurde mir auch klar, wie wenig ich doch nur von meinem Körper wusste. Wie mein Körper atmet, wie schnell oder langsam mein Herz klopft, ob ich müde oder wach bin. Mir wurde bewusst wie unbeweglich und starr mein Körper ist. Ich hatte bis dahin einfach so vor mich her gelebt ohne darauf zu achten, was mir gut tut oder was ich für wirkliche Bedürfnisse habe. Mein Leben hatte keine klare Richtung, außer die nach außen gerichtete, die sich ja leider als Sackgasse entpuppte.

Je mehr ich mich mit mir selber und meinem Inneren beschäftigte, desto eher konnte ich auch Präsenz und Anteilnahme gegenüber anderen Menschen entgegennehmen. Hast Du schon mal ganz bewusst mit einem oder Deinem Kind gespielt? Mir fällt das manchmal ziemlich schwer und das immer genau dann, wenn ich nicht präsent bin und mich im Kopf mit anderem Dingen beschäftige. Genauso ist es mit dem Zuhören. Hast Du Dich schon einmal dabei erwischt, wie Du Deinem Gegenüber nicht wirklich zuhörst und darüber nachdenkst was Du jetzt eigentlich sagen möchtest? Ich kenne das auch.

Durch die gesteigerte Präsenz entwickelte sich aber noch etwas Tolles in mir – Dankbarkeit. Ich empfand und empfinde Dankbarkeit für vieles, für Menschen in meinem Leben, die Natur und auch für mich Selber. Durch die Dankbarkeit beschenkte ich mich selber mit Lebensfreude, Glück und Zufriedenheit. Ich fand heraus, dass nur ich selber durch mein Empfinden, meine Gedanken und den Umgang mit meinem Körper mein Leben hin zu mehr Freude verändern kann.

Alles was Dir im Außen geschenkt wird oder von dem Du glaubst, dass es zu Dir gehört, kann Dich erst wirklich glücklich machen, wenn Du in Dir selber dieses Glück und die Zufriedenheit spürst.

Und dann gab es ja da noch das Gefühl „das kann nicht alles sein“. Durch die zunehmende Präsenz und das Hineinspüren in meinen Körper entwickelte ich auch Kraft, Zuversicht und Mut, ich hörte immer mehr meine innere Stimme und entwickelte mehr Selbstvertrauen in Hinblick auf mein Leben.

Und der Satz „das kann nicht alles sein“ veränderte sich zu „es gibt soviel zu entdecken und Du bist stark und mutig genug dafür“.

Lebensfreude kannst Du Dir nicht kaufen, sie steckt in Dir.

Wann immer Du glaubst „das kann nicht alles sein“ …

  • Werde still
  • Atme
  • Nimm Deine Gefühle wahr – gib Ihnen die Möglichkeit sich auszudrücken. Weine wenn Dir danach ist. Lache…
  • Nimm Deine Gedanken wahr – sind sie wirklich wahr? Oder hast Du sie irgendwo her übernommen
  • Achte auf Deinen Körper – was wünscht er sich? Bewegung, Ruhe oder Zärtlichkeit?
  • Höre auf Dein Bauchgefühl, was tut Dir gut? Was möchtest Du noch entdecken in Deinem Leben?
  • Wem oder was kannst Du Dankbarkeit entgegenbringen in Deinem Leben?
  • Höre auf Dich mit anderen zu vergleichen, denn meistens sehen wir nur das Äußere und wissen nicht, wie es dem Menschen innerlich wirklich geht

Und freue Dich schon jetzt, denn je mehr Du die Lebensfreude in Dir entdeckst desto mehr ziehst Du Menschen und Gegebenheiten an, die Dich bereichern und unterstützen.

Ich durfte vor einer Woche an einer wunderbaren Veranstaltung in den USA teilnehmen. Hier ging es besonders darum, wie wichtig es doch ist sich gegenseitig zu unterstützen und auch Hilfe anzunehmen. Mit Menschen zusammen zu sein, die mich sehen, inspirieren und annehmen, so wie ich bin, hat mich mehr wachsen lassen, als ich es für möglich hielt.

Es gibt Schritte, die können wir nur gemeinsam tun!

Gerne möchte ich Dir aus Dankbarkeit für die Möglichkeiten, die sich mir zur Zeit eröffnen, ein kostenloses 30 minütiges Erstgespräch anbieten. Klicke einfach hier auf den Link und wähle eine Zeit aus https://anjajaeger.youcanbook.me/. Gerne kannst Du auch per email mit mir in Kontakt treten info@anjajaeger.de oder unter www.anjajaeger.de.

Viel Spaß bei deiner Reise zu (noch) mehr Lebensfreude – Du hast es in der Hand.

Möchtest Du mit mir zusammenarbeiten so freue mich mich über Deine Nachricht

von Herz zu Herz

Anja Jaeger

Anja Jaeger begleitet als Lebensfreude Life Coach Menschen die vor einer Herausforderung stehen in Ihrem Leben, sei es z.B. Neuorientierung im Berufsleben oder Beziehungsleben, Verlust oder Trennung. Anja Jaeger glaubt ganz fest daran, dass alles was wir erleben einen Sinn ergibt und nichts umsonst passiert. Sie unterstützt Menschen dabei, diesen Sinn zu erkennen und Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Für Anja Jaeger besteht das Leben aus verschiedenen Zyklen von Neubeginn und Loslassen. Anja Jaeger ist davon überzeugt, dass wir erst gut für uns selbst sorgen sollten, bevor wir dies auch für andere leisten können. Anja Jaeger verfügt über intuitives Gespür und die natürliche Gabe Menschen zu begeistern und sie mit Ihrem Lachen anzustecken. „Das Leben ist ein Fest und sollte gefeiert werden.“

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