Abnehmen, Bewegung, Inspiration, Lebensenergie, Persönlichkeitsentwicklung, Rituale, Unterstützung
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Vierteilige Serie: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Lebensenergie pur: die Bewegung

Hast du schon gewusst, dass der Mensch zur Bewegung geboren und einer der besten Langstreckenläufer dieser Erde ist?

Das Abnehmen auch etwas mit Bewegung zu tun hat, ist dir wahrscheinlich schon bewusst.

Dass der Mensch dazu gebaut ist täglich Dutzende von Kilometern zu laufen, eventuell nicht.

Weißt du, wie der Mensch gejagt hat, bevor er einen Speer oder andere Waffen hatte? Er hat seine Beute zu Tode gehetzt, was schlicht und einfach bedeutet, einem Tier so lange hinterher zu laufen, bis es nicht mehr kann. Für diese vielen Kilometer, die er dann zurückgelegt hatte, gab es als Belohnung ein Stückchen Fleisch.

Das waren Zeiten, in denen Übergewicht und Abnehmen noch kein Thema war!

Es ging dabei nicht um Höchstleistungen, was Schnelligkeit und Zehntelsekunden angeht, und das ist leider das, was wir mit Bewegung heutzutage schnell verbinden: Wir denken an den Schulsport einer bis dato eher körperfeindlichen Gesellschaft –  der Körper wird nicht mit Liebe und Aufmerksamkeit gepflegt, sondern „das Letzte aus ihm rausgeholt“, „die Grenzen überwunden“, das „Limit getestet“.

All diese kämpferischen Ansätze haben mit Sicherheit auch ihre Berechtigung – sie nutzen aber nichts, wenn es darum geht, den Körper wieder sanft in Bewegung zu bringen und uns (und ihm) wieder zu zeigen, dass Bewegung Spaß macht und wir sie wunderbar für den Ausdruck unserer Liebe zu uns selbst nutzen können und ihm durch diese freudvolle Bewegung ganz von selbst das Abnehmen erleichtern.

Das heißt, dass wir nicht bis an unsere Grenzen gehen müssen. Es heißt, Rituale zu entwickeln, die es uns leicht machen, dem Körper das zu geben, was er braucht, nicht nur um anzunehmen, sondern auch, um gesund zu funktionieren.

Wir brauchen Bewegung, um gesund zu sein und unser Idealgewicht auf Dauer zu halten.

 

Warum?

Das  in unserer leistungsorientierten Gesellschaft häufig ausgeschüttete Adrenalin (ein Stresshormon), kann nicht abgebaut werden, wenn wir den Stress nur hinunterschlucken und  „aushalten“.

Ein Beispiel: Wenn am Arbeitsplatz ein Konflikt mit einem Kollegen oder dem Chef schwelt, dann kann es unangemessen sein, seinem Ärger direkt Ausdruck zu schaffen und körperlich zu reagieren (und entweder davon zu rennen oder dem Chef auf die Nase zu hauen).

Dazu ist aber das Adrenalin da, welches im Stressfall ausgeschüttet wird, es soll uns kampf- oder fluchtbereit machen. Sowohl Kämpfen als auch Flüchten sind selbstverständlich körperlich anstrengende und fordernde Aktivitäten.

Nun ist es im Normalfall eben so, dass der zivilisierte Mensch den Konflikt für sich löst, indem er sich ablenkt oder den Ärger herunterschluckt.

Das Adrenalin im Körper ist aber weiterhin da und staut sich in den Muskeln. Und es muss abgebaut werden, sonst drohen Muskelverspannungen und Gereiztheit. Außerdem widerspricht der Stresspegel, der sich damit in unserem Körper aufgestaut hat, der Entspannung und damit der gesund funktionierenden Verdauung – und das ist natürlich hinderlich, wenn wir abnehmen wollen.

Prinzipiell eignen sich zwei Wege dafür, diesen Stresspegel wieder zu reduzieren: die Tiefenentspannung (etwa durch Entspannungsmethoden wie der Progressiven Muskelentspannung) oder eben die Bewegung, die auf ganz natürliche Art und Weise den Stress abbaut.

Beide Wege sind hilfreich und gesund, am besten ist es, sowohl die Tiefenentspannung als auch die Bewegung als regelmäßige Rituale in den Alltag einzubauen.

Das Schönste an der Bewegung ist: haben wir erst mal etwas gefunden, was uns liegt und zu uns passt, dann können wir dieses Bewegungsritual wunderbar für unsere Psychohygiene nutzen und unserem Körper etwas bieten, was seine Gesundheit und sein Idealgewicht unterstützt.

Ob wir tanzen oder joggen, spazieren oder schwimmen, irgendwann geht es nicht mehr darum, den Körper in Bewegung zu bringen, denn in uns ist das Wissen verankert: diese Bewegung tut mir gut und macht mir Freude. Das Abnehmen gelingt von selbst.

Sie hilft mir Altes loszulassen und neue Kraft zu spüren, sie hilft mir, mich zu spüren und das, was wichtig ist, sie bringt Neues zum Vorschein, weil ich meinen Körper aus den allzu eingeschränkten Bewegungsmustern des Alltags befreie und mit dieser Bewegung bringt sie Freude.

Denn: Lebensfreude liegt im Körper!

Das zeigen verschiedene Untersuchungen, zum Beispiel der Schweizerin Maja Storch.

Der Körper, dem wir geben, was er braucht, beschenkt uns mit guten Gefühlen.

Und das ist das allerwichtigste: das, was der Körper braucht, ist unsere sorgsame Achtsamkeit und Liebe, ja, er möchte sich spüren, ja, er möchte sich bewegen, aber er möchte nicht über seine Grenzen gepusht werden – das hat mit Selbstliebe nichts zu tun.

Um das umzusetzen, ist es wichtig, dem Körper gerade in der Anfangszeit wirklich zu lauschen.

Gehe ich über meine Grenzen?

Kann ich meinen Körper wirklich spüren oder beiße ich die Zähne zusammen und bin im „Durchhaltemodus“?

Kann ich (während ich mich bewege) noch irgendwo loslassen, entspannen und in eine flüssigere, freudvollere Bewegung finden?

So wie der Weg das Ziel ist, so ist in der Bewegung die Bewegung schon selbst die Belohnung, denn wir achtsam mit uns sind schenkt sie uns im gleichen Moment eine Fülle guter Gefühle wie Kraft, Harmonie, Freude, Selbstbewusstsein, Lust, Beweglichkeit, Aktivität und viele mehr. Das Abnehmen geht dann ganz von selbst.

Wer eine Sportart gefunden hat, die ihm auf diese Weise gut tut, der ist reich beschenkt.

Manchmal ist es dann aber auch wichtig, sich von anderen, zahlen- und leistungsorientierteren Menschen abzugrenzen:

„Nein, ich jogge nicht um diesen See, damit es möglichst schnell wieder vorbei ist.

Ja, ich genieße jeden Atemzug und die frische Luft, die mich umgibt.

Nein, ich weiß nicht, ob ich gestern schneller, langsamer oder gleich schnell gelaufen bin.

Ich weiß, dass ich meinem Körper etwas Gutes tue, dass ich ihn, und damit mich selbst, liebe.“

So dürfen eine neue körperorientierte Achtsamkeit mich leiten und mir im Zusammenspiel mit meinem Körper den Weg weisen.

Zum Ende hin noch ein Tipp meinerseits. Wer sich noch nicht zutraut, diese Achtsamkeit für sich selbst zu entwickeln, weil die Leistungsorientierung noch zu stark verankert ist oder einfach die Unterstützung im Außen fehlt, der kann sich der Cantienica-Methode zuwenden.

Diese Methode, erschaffen über jahrzehntelange Forschungsarbeit der Schweizerin Benita Cantieni, bringt Achtsamkeit in jede Bewegung des Körpers.

Sie unterstützt wunderbar dabei, den Körper aufzurichten und (in der Sprache von Cantienica) in aufzuspannen.

In der Aufrichtung des Körpers liegen nicht nur Selbstbewusstsein, Größe und Freude, es gibt noch einen wunderbaren Special-Effect:

Durch die Aufrichtung des Körpers aus der Körpermitte heraus (genau das lehrt die Cantienica-Methode), öffnet sich der Brustkorb, die Schultern dürfen sich entspannen und der Kopf „schwebt“ auf den Schultern. Und was kommt dabei heraus?

Eine viel schlankere Erscheinung!

Erfolg schon ganz ohne Abnehmen, denn: die innere Haltung ist alles!

Hier gibt es Informationen rund um die Cantienica-Methode mit einer Liste der Studios!

Lies dazu auch diese Artikel:

Teil 1: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun?

Teil 2: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun? Abnehmen & Ernährung

Teil 3: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Lebensenergie pur: die Bewegung

Teil 4: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Fülle leben: das Mindset (erscheint nächste Woche auf diesem Blog!)

Und hier ist mein Blogartikel zum Thema Selbstliebe.

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