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Warum dein Unbewusstes wie ein GPS funktioniert – und wie du es bedienst

Manchmal geht es im Leben schnell, so schnell, dass wir gar nicht hinterher kommen.

Wir finden uns in neuen Partnerschaften, in einem neuen Job oder an einem neuen Fleckchen Erde wieder. Alles ist im Wandel und wir mitten drin – da kann einem schon mal schwindelig werden!

Aber dann ist das Leben wieder zäh und langsam, und wir scheinen uns schon Ewigkeiten mit den gleichen Dingen abzuquälen.

Hier beschreibe ich dir in 4 einfachen Schritten, was du tun kannst, um dein Leben nachhaltig in die richtige Richtung zu lenken.

Ich würde dir dazu gerne ein Experiment vorschlagen, welches dir zeigt, wie Veränderungsprozesse von statten gehen.

Doch in diesem Experiment spielt Zeit eine ganz wichtige Rolle, denn nachhaltige Veränderungsprozesse brauchen Zeit…

… und zwar eine lange Zeitperiode von etwa einem Jahr oder auch länger!

Da wir also nicht ein Jahr warten wollen, bis wir uns wieder sprechen, berichte ich dir von meinen Testergebnissen und denen meiner Kunden und Seminarteilnehmer:

Wenn du dein Leben verändern willst, dann brauchst du klare Ziele, mit denen du dein Unbewusstes ausstattest, so dass es sich daran halten kann.

Dein Unbewusstes ist wie ein GPS, du stellst es einmal ein, dann fährst du drauflos, so lange zu dich auskennst, und wenn du in unbekannte Gegenden kommst, dann verlässt du dich auf das vorher eingestellte Ziel und die Führung deines Unbewussten.

Denn wenn du dich verfährst, dann bringt dich das GPS wieder zurück auf die Strecke, immer in Richtung deines Zieles.

Ob eine unvorhergesehene Baustelle auftaucht oder du mal eine längere Pause brauchst, einfach mal Abstand, dein GPS hat dein Ziel gespeichert und wird dich wieder in die richtige Richtung lenken, sobald du bereit bist. Genau so funktioniert unser Unbewusstes! Perfekt!

Warum wir das nicht viel mehr für uns nutzen, hat folgende Gründe:

  1. Das Leben ist komplex, es ist gar nicht so einfach, Zusammenhänge zu erkennen (deshalb lohnt sich das Ein-Jahres-Experiment eben doch, schreibe dir auf, was du dir als Ziel setzt und schau in einem Jahr noch mal nach. Wenn DU verstanden hast, dass es funktioniert, wirst du es auch immer wieder anwenden).
  2. Ziele können uns Angst machen, oder uns sind die „Kosten“ zu hoch. Es kann zum Beispiel sein, dass du für dein Ziel eine Beziehung beenden musst, einen Job kündigen oder ähnliches (das kann sogar sehr gut sein ;)) und diese Blockaden zu überwinden braucht Mut.

Klare Ziele kann dein Unbewusstes verstehen. Auch deinem GPS gibst du ja nicht ein, dass du irgendwann mal irgendwo an einem Haus in einer Stadt ankommen willst, in dem dein Freund wohnt. Es braucht eine Zieladresse, damit es seinen Job machen kann.

Genau so ist es mit Zielbildern, die deinem Unbewussten zeigen, was für dich wichtig ist.

Schauen wir in die Bedienungsanleitung deines Unbewussten:

  1. ein Ziel muss konkret sein
  2. ein Ziel muss bildhaft vorstellbar sein
  3. ein Ziel muss dein Ziel sein und dich zum Strahlen bringen (und nicht deinen Chef, Partner, deine Kinder…)
  4. du rufst dir immer wieder mal in einem entspannten Zustand (zum Beispiel vor dem Einschlafen) dein Ziel vor Augen

So kann dein Ziel bei all den Millionen kleinen und großen Entscheidungen, die du täglich triffst, dein Kompass sein.

Das Leben wird weitergehen und du wirst nichts bemerken. Es ist das gleiche geordnete Chaos wie immer.

Doch nach einiger Zeit, nach einem Jahr oder zwei Jahren, wirst du irgendwo einen Zettel finden, auf dem du deine Ziele notiert hast, und du wirst vom Stuhl fallen, denn du wirst feststellen, dass dich dein GPS genau da hingebracht hat, wo du sein wolltest.

Wie geht das nun konkret?

Ich weiß, dass das manchmal gar nicht so leicht ist!

Wenn ich das Ziel habe schlank zu sein, oder reich, oder in einer guten Beziehung oder in meinem Traumjob, dann steht dem unser rationaler Verstand im Wege, weil es ja in diesem Moment unseres Lebens noch nicht so ist und er sich daher schwer tut, daran zu glauben.

Genau diesen Zweifel musst du für ein Weilchen aushebeln, wenn du mit Zielen auf unbewusster Ebene etwas erreichen willst.

Du brauchst also erst einmal einen freien Kopf, um deine Gedanken schweifen lassen zu können und frei zu werden von den vielen Dingen des Alltags. Ein Urlaub, ein Wochenende oder ein Spaziergang in der Natur eignen sich hervorragend dafür.

Dann fragst du dich: „Von was träume ich?“ „Was möchte ich in meinem Leben?“

Sei wertfrei (wobei das nicht so einfach ist).

Träumst du von Liebe, Partnerschaft, Geld, Natur, Kindern, Freizeit, Freiraum, Kreativität. Spiritualität?

Nach was sehnst du dich?

Tue dir einen Gefallen und sei ehrlich mit dir, denn nur wenn du dein Herz und deine Seele sprechen lässt, werden Ziele herauskommen, zu denen zu auch vollkommen JA sagen kannst, und das ist das Wichtigste überhaupt.

Nun mache einen Sprung in die Zukunft und stelle dir vor, du hättest dein Ziel schon erreicht!

Du bist schon diese Person, mit diesem Geld, oder diesem Partner, oder diesem Hobby.

Mache dir ein konkretes Bild davon!

Es ist kein langer Ausschnitt deines Lebens, sondern stellt einen Moment in der Zukunft dar, an dem Wirklichkeit geworden ist, was du dir jetzt noch ersehnst.

Genau! Lass das lebendig werden: Welche Klamotten hast du an, wie bewegst du dich, wer ist bei dir? Wie siehst du die Welt und wie sieht sie dich? Wie ist deine Körperhaltung? Was ist um dich herum zu sehen?

Je konkreter dein Bild ist desto besser, daher kannst du dich auch noch fragen:

Was höre ich? Was rieche ich? Was fühle ich? Was schmecke ich?

Wenn dein Bild fertig ist, kommt der Test.

Etwas in dir MUSS sich regen, muss anfangen zu strahlen, muss lächeln oder sich freuen, wenn du an dieses Bild denkst.

Wenn es dich kalt lässt, dann ist es kein gutes Ziel.

Wenn es dir Angst macht, dann ist das erst mal okay.

Du musst ja im Moment noch nicht diese Person sein.

Es ist eine Vorstellung von dir in der Zukunft.

Gefällt sie dir???

Wenn du diese Frage mit JA beantworten kannst, dann hast du jetzt dein Zielbild gefunden.

Nun schmelze es in einen kurzen prägnanten Satz, wie: „Ich bin reich!“ „Ich lebe meine Traumpartnerschaft!“ „Ich lebe in wunderschöner Natur!“

Achte dabei auf die kurze Formulierung, der Satz fängt immer mit Ich an und ist immer in der Gegenwart formuliert. Das ist ganz wichtig!

Nun ist es an der Zeit, deinem Unbewussten die Richtung vorzugeben, es wird dann alles tun, um dich genau da hinzulenken.

Dazu begib dich in einen entspannten Zustand.

Vielleicht gehst du gerne in die Sauna, zum Baden, oder du kennst eine Entspannungstechnik.

Was auch immer es ist. Sobald ein Kopf ein wenig Ruhe gibt, und du deinen Körper und das Leben darin spüren kannst, sprich in aller Ruhe deinen Satz und schau dir dabei dein Bild an.

Bringt es dich zum Lächeln?

Sehr gut, denn ohne deine Begeisterung, deine Emotionen, dein Glücksgefühl funktioniert die Sache nicht.

Erinnere dich hin und wieder in entspannten Situationen an dein Zielbild. Es ist, als wenn du ein paar Stunden auf der Autobahn gefahren bist und in ein gutes Gespräch vertieft warst und ab und zu schaust du auf dein GPS, ob du noch auf dem richtigen Weg bist.

Hin und wieder lohnt es sich also, sich daran zu erinnern, was dein Ziel ist.

Dabei ist es aber das allerwichtigste, entspannt und voller Freude an dieses Ziel zu denken.

Es dir vorzustellen und es zu genießen.

 

Hast du auch schon Erfahrungen mit dieser Technik? Ist dir die Manifestation deiner Träume geglückt? Ich freue mich über Kommentare und Meinungen!

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