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Kompromisse – welche du niemals eingehen solltest

Das Wort Kompromiss hat oftmals einen negativen Beigeschmack.

Doch schaut man in die ursprüngliche Bedeutung des Wortes, so lernt man:

Das Wort Kompromiss kommt von dem lateinischen Wort compromittere, und das heißt: sich etwas versprechen.

Das klingt doch schon besser, oder nicht?

Es klingt nach dem, was es auch sein sollte. Nach zwei Menschen, die sich freiwillig etwas versprechen, um gemeinsam etwas anzugehen. So ist die Wortbedeutung eben auch: Vergleich, Verständigung, Ausgleich.

Es geht darum, zwischen zwei Positionen einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Teal Swan: Den Schatten umarmen – eine Buchbesprechung

Hin und wieder gibt es Menschen, die uns zutiefst inspirieren. Teal Swan ist für mich eine von ihnen. Sie hat nicht nur einen jahrelangen rituellen Missbrauch überlebt, sondern sich in den folgenden Jahren selbst und mithilfe anderer geheilt.

Dabei hat sie vor allem eins entdeckt, die Arbeit mit dem Schatten, wie sie es nennt, und die Arbeit mit dem Inneren Kind. Herausgekommen ist dabei der „Completion Process“, den jeder für sich anwenden kann und der nun auch auf deutsch als Buch erschienen ist.

Was ist der Completion Process?

Ähnlich wie in der Hypnotherapie und traumatherapeutischen Ansätzen, wird zunächst einmal ein innerer Ort von Sicherheit und Wohlbefinden hergestellt, denn wer sich seinen Verletzungen stellen möchte, tut gut daran, zunächst einmal Kraft zu tanken.

Nun folgt das intensive Wahrnehmen und Anerkennen der Gefühle im Hier und Jetzt. Was ist da? Wo im Körper ist es spürbar?

Von diesem inneren Zustand aus wird nun eine Reise in die Vergangenheit angetreten, ganz wie in der Regressionsarbeit der Hypnotherapie. Aus dem Unbewussten taucht das innere Kind auf, das mit diesem Gefühl oder einer Situation konfrontiert war, welche es in dem Moment des Auftretens nicht verarbeiten konnte. So entstand ein Trauma, welches auch nach Jahrzehnten noch aktiv sein kann.

Teal Swan will die „störenden“ Gefühle dabei als Hinweisträger wahrgenommen wissen.

Was uns im Leben begegnet, all die Ecken und Kanten, die Hindernisse und Schmerzen, die uns das Leben in den Weg zu werfen scheint, sind oftmals unsere inneren Verletzungen, das innere Kind, das noch immer um Anerkennung ringt und auf unsere Liebe hofft.

Das Innere Kind wird im Completion Process in seiner Not wahrgenommen und schließlich in versorgt.

Es wird schließlich eingeladen sich mit an den Ort der Ruhe zu bewegen und dort weiter in Liebe gehalten.

Eine klassische Innere Kind Arbeit eigentlich. Was macht ihn also besonders?

Teal Swan sagt selbst, dass sie in diesen Prozess nicht selbst erfunden hat.

Sie hat lediglich hilfreiche Teile schon vorhandener Ideen aus der Traumatherapie, der Hypnotherapie und anderen Ansätzen neu zusammengesetzt.

Herausgekommen ist eine übersichtliche Abfolge von Schritten, die nach dem Lesen des Buches tatsächlich selbst anwendbar sind.

Besonders schön ist, dass Teal Swan einige Begriffe wie „Projektion“ und „Schatten“ ausführlich und gut erklärt, so dass eine Klarheit geschaffen wird, mit der es sich gut arbeiten lässt.

Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der sich für die Arbeit mit dem Inneren Kind interessiert und auch allen, die sich schon gefragt haben, wie sie mit „unerwünschten“ Gefühlen und / oder blockierter Lebensenergie umgehen können.

Es ist kurzweilig und lebensnah geschrieben, und enthält neben den theoretischen Erklärungen auch viele Praxisbeispiele.

Hier einen Blick ins Buch werfen!

Liebster-Award: Was ist DEIN größter Traum?

Vivien Schulter, die mit ihrer Familie auf Mallorca lebt, lebt dort ihren Traum und hat einen Platz erschaffen, an dem ein Beisammensein jenseits der herrschenden Kultur möglich ist, hat meinen Blog mit dem „Liebsten-Award“ ausgezeichnet. Danke schön!

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Hier beantworte ich nun ihre Fragen.

Ein Möglichkeit, neue Seiten an mir kennenzulernen…

1. Wann war für dich der entscheidende Punkt erreicht aus dem Hamsterrad aussteigen zu wollen?

Liebe Vivien, das kann ich dir gar nicht so genau sagen, ich habe mich wohl schon vor meiner Geburt dafür entschieden, denn ich wurde erst gar nicht in das Hamsterrad hineingeboren. Meine Familie hat mich sehr frei und naturverbunden aufwachsen lassen und mit einem großen Vertrauen, dass ich meinen Weg durch das Leben schon finden werde.

Obwohl ich also schon immer einen großen Abstand zum Hamsterrad hatte, hat mich mein Studium und der Zwang, eigenes Geld zu verdienen doch an meine Grenzen kommen lassen. Heute sehe ich das als Lehrgeld, ich habe in dieser Zeit nochmal anders und tiefer verstanden, was ich nicht möchte (und was ich möchte).

2. Was war als Kind dein größter Traum?

Mein schönster Traum war es zu fliegen. Ich habe es geliebt. Einen Traum bezogen auf mein Leben, das hatte ich wohl eher nicht, ich habe mir nicht sehr viele Gedanken um die Zukunft gemacht. Ich weiß noch, dass ich mir nie so richtig vorstellen konnte, dass aus Kindern Erwachsene werden und Erwachsene mal Kinder waren.

3. Was ist heute dein größter Traum?

Mein größter Traum ist es mich finanziell frei auf diesem wunderschönen Planeten bewegen zu können, von den großartigen Lehrern in aller Welt zu lernen und das Wissen in unsere Kultur weiterzutragen. Das mache ich teilweise schon, ich würde allerdings gerne mehr reisen, sowohl um zu lernen als auch um zu lehren. Menschen können miteinander wunderbare Dinge erschaffen, wenn sie sich dazu auch noch mit der Natur verbinden und mit dem großen Ganzen, dann können wir das Leben auf der Erde gemeinsam feiern!

4. Wer sind deine 3 persönlichen Helden und warum?

Mein persönlich Heldin Nummer 1 ist meine Schwester.

Meine persönlichen Helden Nr 2 und 3 sind meine Lehrer Susannah und Ya’akov Darling Khan.

Sie haben in den letzten Jahren so viele Menschen mit einer tiefen Liebe und Klarheit an der Hand genommen und mir vieles gezeigt. Über respektvolle Kommunikation, über Bewegung und Liebe, über Entwicklung und Verantwortung. Sie haben mir gezeigt, wie schön es ist, sich selbst, anderen und dem ganzen Leben ein vollkommenes JA entgegenzubringen!

5. Was tust du aktiv um deine Ziele zu erreichen?

Was tue ich aktiv um meine Ziele zu erreichen? Ich stehe jeden morgen auf, ich wasche ab, ich gehe zum Sport, ich arbeite, ich verbringe meine Zeit mit meiner Tochter…. Alles, was ich tue, habe ich irgendwann einmal sortiert, nach dem Motto: ist es das, was ich will? Soll mein Leben so aussehen? Das spart viel Zeit und macht das Leben nicht nur fröhlicher sondern auch leichter. Ich handle immer nach dem Motto: Du hast immer genug Energie dafür das Richtige zu tun.

6. Was tust du, wenn es nicht so läuft, wie du es dir wünscht?

Ich fahre in die Natur und bewege mich… Das alte Muster „Zähne zusammenbeißen“, das ich lange hatte, scheint für mich nicht mehr so gut zu funktionieren.

Eine schöne Portion Selbstironie und Selbstliebe sind auch hilfreich. Ich lache gerne und lerne zunehmend, das vor allem über mich selbst zu tun!

7. Wie gehst du mit Misserfolg um?

Misserfolg ist nur dann Misserfolg wenn ich selbst nicht zufrieden bin, und dann heißt es die Dinge noch einmal zu durchdenken und sie auf eine neue Stufe zu heben. Misserfolg kann aber auch bedeuten, dass ich meine Vorstellung von etwas loslassen muss, zum Beispiel in Beziehungen. Den anderen so sein lassen, wie er ist und mich selbst so sein lassen, wie ich bin, das ist sehr heilsam. Misserfolg bringt Gefühle mit sich, denen viele Menschen gerne aus dem Weg gehen, dadurch verschließen sie sich jedoch auch dem Erfolg.

Ich setze mich gerade intensiv mit diesen Gefühlen auseinander… es ist nicht schöner, aber lohnenswert. Alte Wunden psychischer Art stelle ich mir wie schlecht verheilte physische Wunden vor: es muss Luft dran kommen, damit sie heilen können.

Das heißt, sie müssen noch einmal gefühlt, gesehen und beatmet werden, um sich dann zu integrieren zu können, so dass sie dann nicht mehr ihren Unfug im Untergrund treiben sondern (hilfreicher) Teil unserer Persönlichkeit werden. Das ist mit der Inneren Kind Arbeit sehr gut umsetzbar, besonders in der Kombination mit Hypnotherapie.

8. Was bedeutet Erfolg für dich?

Ich habe neulich jemanden im Freundeskreis gehört, die Erfolg als etwas Negatives, männlich und dominant Besetztes empfunden hat. Das war für mich erstaunlich, für mich ist Erfolg etwas extrem Positives, es bedeutet für mich einfach, dass du etwas, auf das du Lust hattest, umgesetzt hast. Ganz egal ob es etwas Großes oder Kleines war. Du hast es geträumt und dann bist du ins Handeln gegangen und schließlich war es da! Wenn du im Laufe deines Lebens verstehst, wie das funktioniert, dann kann das dein Gefühl für deine Kraft sehr unterstützen und das kann eine ganze Kaskade an Folgehandlungen und -erfolgen auslösen. Wie viele anderen Dinge muss „Erfolg“ von äußeren Bewertungen befreit werden. Es gibt ja nicht „den“ Erfolg sondern immer nur das, was mein nächster Schritt ist, mein Ziel, mein Erfolg. Handlungsfähig zu sein ist das A und O dabei.

9. Wie kannst du anderen Menschen helfen?

Es gibt in der Psychologie das Prinzip „Lernen am Modell“. Es beschreibt, wie Kinder sich viele neue Fähigkeiten und Fertigkeiten durch das Abschauen an Rollenmodellen erarbeiten, oder besser „erspielen“.

Lernen ist eigentlich ganz einfach, wir brauchen nur ein geeignetes Lernumfeld, das von Respekt und Offenheit geprägt ist. Ich stelle immer wieder fest, dass es mir anscheinend sehr leicht fällt, genau diese Atmosphäre zu schaffen und Menschen in eine Feld des Lernens zu führen, in dem sie sich sicher und wohl fühlen, so, wie sie sind und sich gleichzeitig weiterentwickeln dürfen. Das freut mich natürlich sehr!

10. Was ist deine Vision?

Viele Menschen erleben zur Zeit Erschütterungen und Unwetter… die alten Strukturen lösen sich auf und das ist eine Medaille mit zwei Seiten. Einerseits bringt das Angst und Unsicherheiten mit sich, auch Einsamkeit und Verwirrung können auftreten… andererseits ist eben auch Platz für Neues. Meine Vision ist, dass sich immer mehr Menschen daran erinnern, welche Chancen sich ergeben, so dass wir die freigesetzte Energie für etwas Positives nutzen können. Ich lebe gerne in dieser Zeit. Jenseits von all dem, was bedrohlich ist, gibt es viele Chancen, die es so noch nie gab, gerade für mich als Frau. Ich bin frei über mich zu entscheiden, zu lieben, Geld zu verdienen mit dem, was ich kann. Das Wissen erfährt gerade eine unglaubliche Demokratisierung. Ich bin über das Internet aber auch sonst mit den Menschen in Verbindung, die mich unterstützen und schätzen. Ich kann mich immer wieder verändern, wie es mir entspricht…

11. Was ist das schwierige auf dem Weg zum Traumleben?

Ich sehe jeden Tag als Teil von meinem Traumleben. Ich halten mich an den Spruch, den ich neulich irgendwo las: „Was wäre wenn Gott dich nach deinem Tod fragen würde: Und, wie war es im Himmel?“ Dieses Leben ist kompliziert und komplex, und ich habe natürlich immer noch ein paar Ziele, die ich noch nicht erreicht habe, aber der Weg dahin, das ist mein Leben. Und das genieße ich.

Ich arbeite viel mit den unterschiedlichen Energien von Yin und Yang.

Es ist so wichtig, weiter zu gehen und Neues zu verwirklichen, das ist die Yang-Energie. Es ist aber genau so wichtig, das, was ist, anzunehmen. Das ist die Yin-Energie. Ich versuche beides in Balance zu halten.

12. Wie motivierst du dich, wenn es du das Gefühl hast, es geht nicht mehr?

Ich spreche mit Menschen, die mich mögen und wissen, was ich schon so alles durchgemacht / geleistet habe. Ich gehe in die Natur und mache einfach gar nichts. Ich erinnere mich an meine Ziele.

Eine der großen Chancen unserer Zeit ist den Rhythmus des Lebens wieder zu erspüren. Hamsterrad, das steht ja auch für diese tickende Uhr, die unerbittlich ist. Das Leben als rhythmische Bewegung zu verstehen bedeutet zu erkennen, dass meine Energie  im Sommer und im Winter unterschiedlich ist, das es einen Unterschied macht, ob ich als Frau gerade meine Mondtage habe oder mich in der Fruchtbarkeitsphase befinde, dass wir Wesen sind, die von sehr vielen Dingen beeinflusst werden.

Nicht jeder Tag ist gleich  – ein Glück!

Wenn ich nicht motiviert bin, dann überlege ich mir: Ist es gerade Zeit, es einfach trotzdem zu tun und anzuerkennen, dass ich dabei genervt, schlecht gelaunt oder demotiviert bin?

Oder ist es gerade Zeit, es gehen zu lassen und nach meiner Stimmung einen völlig neuen Plan zu fassen.

Liebe Vivien, vielen Dank für die schönen Fragen.

Ich gebe meine Auszeichnung weiter an:

Ivana von die http://bergzauberin.de

Jessica von http://www.liebedeinekilos.de/blog/

Stefanie von http://www.cardea-training.de

Und hier sind die Fragen an euch:

  1. Was hat dich schon immer fasziniert?
  2. Wieso schreibst du einen Blog?
  3. Kannst du in ein paar einfachen Worten beschreiben, wer dich in deinem Leben am meisten beeinflusst hat?
  4. Was tust du am liebsten wenn du einen ganzen Sonntag nur für dich hast?
  5. Wenn du in einer anderen Zeit geboren werden würdest, welche würdest du dir aussuchen? Und warum?
  6. Was kannst du gut und woher weißt du es?
  7. Was bedeutet das Internet für dich?
  8. Gibt es Träume in deinem Leben? Tust du aktiv etwas dafür, dass sie wahr werden?
  9. Was heißt loslassen für dich?
  10. Was ist deine Hauptkraftquelle in deinem Leben?

Herzlichen Glückwunsch!

Die Spielregeln:

Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.

Füge eines der Liebster-Award-Logos in deinen Post ein.

Beantworte die Fragen.

Erstelle neue Fragen für die Blogger, die du nominierst.

Nominiere andere Blogs, die weniger als 300 Follower haben.

Informiere die jeweiligen Blogger über die Nominierung.

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Und hier findet ihr Vivien mit all ihrer wunderbaren Inspiration auf Mallorca:

www.mivima-mallorca.com

 

 

Warum es Lebensfreude nicht zu kaufen gibt

 

Gastbeitrag von Anja Jäger, die den Lebensfreude-Blog betreibt.

Mein Mann, meine Kinder, Mein Haus, mein Auto, mein Urlaub, mein Kleiderschrank, meine Parties, mein makelloser Körper, meine Freunde…

„Wow“, denkst Du jetzt vielleicht. Genau wie in der Werbung. Du siehst ein lächelndes Gesicht, weiße Kleidung. Die Sonne scheint. Die Menschen lachen und trinken Sekt und essen Obst und Torte. Ein großer Garten. Kinder schaukeln. Ein strahlend weißes Haus. Der BMW steht vor der Haustür. Die Frau, die so lächelt, erzählt gerade von ihrem letzten Urlaub in der Karibik… Der Mann mit den ganz weißen Zähnen berichtet von seiner Beförderung. „Ja“, denkst Du, „das will ich auch.“

Ja willst Du das wirklich? Was willst Du davon? Was ist es was Dir hier ein Lächeln auf das Gesicht zaubert? Sind es die Äußerlichkeiten oder die Harmonie dieser zauberhaften Welt? Was fehlt Dir zu Deinem Glück?

So ähnlich sah mein Leben auch aus: ein Mann, ein Kind, ein Baby im Bauch, ein fast fertiges Haus, zwei Autos, einen unkündbaren Job, Freunde, Familie, einen gesunden Körper….

Mein Leben entsprach meinen bisher gängigen Vorstellungen, die ich schon seit Kindertagen in mir trug. Doch ich spürte schon seid ich Anfang 20 war und bevor ich überhaupt die äußerlichen Dinge angehäuft hatte, das kann nicht alles sein. Es war immer so ein Gefühl, dass zu verschiedensten Anlässen in mir aufstieg, auf Parties, auf der Arbeit, beim Zusammensein mit meiner Familie. Ich konnte nicht wirklich dankbar sein für das, was ich hatte, denn in mir war so ein Gefühl, dass etwas fehlte. Doch ich wusste auch nicht wirklich wie oder was ich machen sollte, schließlich war doch alles normal. Ja und warum waren alle Menschen so fröhlich um mich herum? Lag es an dem besseren Job, dem tolleren Haus, dem besseren Mann?

Und dann wurde alles auf den Kopf gestellt. Kein Mann mehr, krankes Kind, kein Haus mehr, erschöpfter Körper, Tod und Krankheit in der Familie… puh…

„Warum?“, ich stellte ich mir oft die Frage. „Warum passiert mir das? Ich kann nicht mehr…“

Erst als ich so erschöpft war, dass ich dachte es geht gar nichts mehr, fing ich an mich mit mir selber zu beschäftigen.

Was heißt mit mir selber beschäftigen? Hatte ich das vorher nicht auch getan? Überlegt, mit wem ich mich verabrede, zu welchem Frisör ich gehe, welche Kleidung ich anziehe…..

Mein Interesse wanderte von nun an immer mehr von außen nach innen. Ich setzte mich mit meinen Gefühlen und Gedanken auseinander. Regelmäßige Meditation, Yoga, Tanzen, Lachen und Achtsamkeit halfen mir dabei. Die Traurigkeit und Angst, die ich spürte, wurde von mir bewusst wahrgenommen. Hierbei wurde mir auch klar, wie wenig ich doch nur von meinem Körper wusste. Wie mein Körper atmet, wie schnell oder langsam mein Herz klopft, ob ich müde oder wach bin. Mir wurde bewusst wie unbeweglich und starr mein Körper ist. Ich hatte bis dahin einfach so vor mich her gelebt ohne darauf zu achten, was mir gut tut oder was ich für wirkliche Bedürfnisse habe. Mein Leben hatte keine klare Richtung, außer die nach außen gerichtete, die sich ja leider als Sackgasse entpuppte.

Je mehr ich mich mit mir selber und meinem Inneren beschäftigte, desto eher konnte ich auch Präsenz und Anteilnahme gegenüber anderen Menschen entgegennehmen. Hast Du schon mal ganz bewusst mit einem oder Deinem Kind gespielt? Mir fällt das manchmal ziemlich schwer und das immer genau dann, wenn ich nicht präsent bin und mich im Kopf mit anderem Dingen beschäftige. Genauso ist es mit dem Zuhören. Hast Du Dich schon einmal dabei erwischt, wie Du Deinem Gegenüber nicht wirklich zuhörst und darüber nachdenkst was Du jetzt eigentlich sagen möchtest? Ich kenne das auch.

Durch die gesteigerte Präsenz entwickelte sich aber noch etwas Tolles in mir – Dankbarkeit. Ich empfand und empfinde Dankbarkeit für vieles, für Menschen in meinem Leben, die Natur und auch für mich Selber. Durch die Dankbarkeit beschenkte ich mich selber mit Lebensfreude, Glück und Zufriedenheit. Ich fand heraus, dass nur ich selber durch mein Empfinden, meine Gedanken und den Umgang mit meinem Körper mein Leben hin zu mehr Freude verändern kann.

Alles was Dir im Außen geschenkt wird oder von dem Du glaubst, dass es zu Dir gehört, kann Dich erst wirklich glücklich machen, wenn Du in Dir selber dieses Glück und die Zufriedenheit spürst.

Und dann gab es ja da noch das Gefühl „das kann nicht alles sein“. Durch die zunehmende Präsenz und das Hineinspüren in meinen Körper entwickelte ich auch Kraft, Zuversicht und Mut, ich hörte immer mehr meine innere Stimme und entwickelte mehr Selbstvertrauen in Hinblick auf mein Leben.

Und der Satz „das kann nicht alles sein“ veränderte sich zu „es gibt soviel zu entdecken und Du bist stark und mutig genug dafür“.

Lebensfreude kannst Du Dir nicht kaufen, sie steckt in Dir.

Wann immer Du glaubst „das kann nicht alles sein“ …

  • Werde still
  • Atme
  • Nimm Deine Gefühle wahr – gib Ihnen die Möglichkeit sich auszudrücken. Weine wenn Dir danach ist. Lache…
  • Nimm Deine Gedanken wahr – sind sie wirklich wahr? Oder hast Du sie irgendwo her übernommen
  • Achte auf Deinen Körper – was wünscht er sich? Bewegung, Ruhe oder Zärtlichkeit?
  • Höre auf Dein Bauchgefühl, was tut Dir gut? Was möchtest Du noch entdecken in Deinem Leben?
  • Wem oder was kannst Du Dankbarkeit entgegenbringen in Deinem Leben?
  • Höre auf Dich mit anderen zu vergleichen, denn meistens sehen wir nur das Äußere und wissen nicht, wie es dem Menschen innerlich wirklich geht

Und freue Dich schon jetzt, denn je mehr Du die Lebensfreude in Dir entdeckst desto mehr ziehst Du Menschen und Gegebenheiten an, die Dich bereichern und unterstützen.

Ich durfte vor einer Woche an einer wunderbaren Veranstaltung in den USA teilnehmen. Hier ging es besonders darum, wie wichtig es doch ist sich gegenseitig zu unterstützen und auch Hilfe anzunehmen. Mit Menschen zusammen zu sein, die mich sehen, inspirieren und annehmen, so wie ich bin, hat mich mehr wachsen lassen, als ich es für möglich hielt.

Es gibt Schritte, die können wir nur gemeinsam tun!

Gerne möchte ich Dir aus Dankbarkeit für die Möglichkeiten, die sich mir zur Zeit eröffnen, ein kostenloses 30 minütiges Erstgespräch anbieten. Klicke einfach hier auf den Link und wähle eine Zeit aus https://anjajaeger.youcanbook.me/. Gerne kannst Du auch per email mit mir in Kontakt treten info@anjajaeger.de oder unter www.anjajaeger.de.

Viel Spaß bei deiner Reise zu (noch) mehr Lebensfreude – Du hast es in der Hand.

Möchtest Du mit mir zusammenarbeiten so freue mich mich über Deine Nachricht

von Herz zu Herz

Anja Jaeger

Anja Jaeger begleitet als Lebensfreude Life Coach Menschen die vor einer Herausforderung stehen in Ihrem Leben, sei es z.B. Neuorientierung im Berufsleben oder Beziehungsleben, Verlust oder Trennung. Anja Jaeger glaubt ganz fest daran, dass alles was wir erleben einen Sinn ergibt und nichts umsonst passiert. Sie unterstützt Menschen dabei, diesen Sinn zu erkennen und Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Für Anja Jaeger besteht das Leben aus verschiedenen Zyklen von Neubeginn und Loslassen. Anja Jaeger ist davon überzeugt, dass wir erst gut für uns selbst sorgen sollten, bevor wir dies auch für andere leisten können. Anja Jaeger verfügt über intuitives Gespür und die natürliche Gabe Menschen zu begeistern und sie mit Ihrem Lachen anzustecken. „Das Leben ist ein Fest und sollte gefeiert werden.“

Der Rhythmus der Heilung

Auf dem Weg in meine Heilung handelte ich lange Zeit sowohl in der beruflichen Praxis wie auch im Privaten nach dem Motto: Liebe heilt alles. Und Liebe hieß für mich dabei, die Dinge und Menschen anzunehmen, wie sie sind. Das stimmt auch – doch half es mir sehr mit der Zeit mehr und mehr zu erkennen, dass Liebe sich, wie der Rest der Welt auch, aus zwei Grundenergien zusammensetzt, der weiblichen und der männlichen. Yin und Yang.

In meinem Falle war es so, dass ich das Annehmen, das bedingungslose Ja zu einem Klienten, zu mir selbst und zur Welt, in den Mittelpunkt setzte. Es ist die Akzeptanz dessen, was ist, und es ist eine wunderbare Art und Weise, mit sich selbst ins Reine zu kommen, tiefer zu fühlen und größer zu werden. Sich ganz anzunehmen heißt schließlich auch, immer mehr Facetten seiner selbst kennen und lieben zu lernen, weniger Energie für das Verdrängen dieser aufwenden zu müssen und somit viel mehr Kraft für das Leben zur Verfügung zu haben, und mit ihm zu fließen.

Erst nach einer Weile bemerkte ich, dass Liebe auch bedeuten kann, klare Worte zu finden für das, was weh tut, schmerzt, noch unheil ist oder im Schatten. Klarheit über Konflikte, die nicht aufzulösen sind und Klarheit über Missbrauch und Verletzung, über die nicht einfach hinweggemalt werden kann.

Es kann so heilsam sein, klare, einfühlsame, ehrliche Worte zu finden für Situationen, die uns verletzt haben. In Liebe, ja, aber eben ohne sie gleich zum Verschwinden bringen zu wollen.

Klarheit im Sehen dessen, wo Liebe nicht ist.

Denn mit dem Mut, die Dinge (liebevoll) beim Namen zu nennen, geben wir ihnen unsere Aufmerksamkeit. Von nun an können sie sich beginnen zu wandeln und zu heilen.

 

Eigentlich ist nicht das eine besser und das andere schlechter, das bedingungslose Akzeptieren und das klare Benennen von dem, was noch nicht ist, was drückt, brennt, stört, sich dumpf oder langweilig anfühlt, wechseln sich ab.

Es ist ein Rhythmus: das Annehmen dessen was ist, und das Wachsen wollen, das Klarheit finden in dem, was (noch) nicht so ist, wie wir es haben wollen, was wir noch erreichen, was wir noch verändern wollen.

Nehme dir Stift und Papier. Suche dir ein konkretes Thema, mit dem du dich schon länger unwohl fühlst.

Zuerst rufe dir ins Gedächtnis, dass du alles, was du bislang getan hast, nach deinem besten Wissen getan hast. Wir Menschen entscheiden uns immer für die beste Lösung (die uns in diesem Moment zur Verfügung steht). Urteile also nicht über deine Vergangenheit, sondern betrachte dich mit Leichtigkeit. Hier und Jetzt, mit allem was war, bist du gelandet.

Das ist der Yin-Aspekt der Heilung.

Du kannst dir selbst ein Lächeln schenken oder eine Selbstliebeübung machen, damit ganz in der Akzeptanz deiner Selbst und deiner vergangenen Entscheidungen ankommst.

Nun – atme tief ein und aus.

Der Schuh drückt. Er ist zu klein geworden und ein neuer muss her!

Mache dir bewusst, dass das der Lauf des Lebens ist. Das Leben ist Wandel, die Dinge passen eine Weile und irgendwann nicht mehr.

Das ist der Yang-Aspekt der Heilung.

Meist ist daran das beängstigende, dass wir noch nicht wissen, was als nächstes kommt.

Wir sind eingeladen, tief in die Annahme des Moments des Nicht-Wissens zu tauchen.

Du bist am Leben. Das Leben ist Wandel und du bist auf deinem Weg. Das ist alles was du weißt.

Atme tief ein und aus.

Nun bastle aus dem problematischen Thema, welches du dir zu Anfang zurecht gelegt hast, einen Satz. Kein Drumherum. Keine Scheu. Ein Satz, der wahr ist, jetzt und hier, für dich.

Es ist so!

Brauchst du ein Beispiel?

„Ich kann diesen Typen nicht ausstehen!“

„Meine Gedanken drehen sich ums Scheitern und um Angst!“

„Mein Arbeitsplatz macht mich fertig, ich fühle mich erschöpft und ausgebrannt!“

Natürlich musst du hier deinen eigenen, punktgenauen Satz finden.

Atme ein und aus, und sage den Satz mindestens fünfmal laut vor dich hin.

Spüre, dass es wahr ist – nicht für immer, aber jetzt gerade.

Nun gehst du zurück zum ersten Punkt der Annahme, du lächelst dir selbst zu und weitest deine Selbstliebe auch auf diesen Punkt aus.

Du weißt, du willst etwas ändern. Du weißt, du kannst etwas ändern.

Für diesen Moment stehst du einfach in deiner Liebe, die annimmst, was ist und gleichzeitig mit Klarheit weiß, was noch wachsen kann.

Die Würze des Lebens besteht oftmals darin, sich den immer wieder neu auftauchenden Themen wirklich zuzuwenden.

Wenn das Leben unser größter Lehrer ist, dann heißt das, das wir alles, was auftaucht, als die nächste Lektion annehmen können.

Es heißt nicht, dass in einem glücklichen Leben keine Lektionen mehr enthalten sind, im Gegenteil: wenn wir lernen, dann werden auch unsere Lektionen komplexer und tiefer.

Und mit jeder gelösten Aufgabe geht es einen Schritt weiter und wir finden mehr und mehr zu uns selbst.

Die Schatten werden nach und nach von unserem Bewusstsein durchströmt und wir fürchten uns vor immer weniger Dingen.

Und doch bleibt dir Aufgabe immer dieselbe:

Annehmen, was ist und mit Mut und Klarheit aussprechen, was noch gesehen, gefühlt, geändert werden möchte.

Wenn du magst, träume dich nun in eine neuere, größere Vision deiner Selbst.

Du bist du!

Und du wirst dich verändern, denn das Leben ist Wandlung, gebe dir einen jetzt einen liebevollen Schubs in die richtige Richtung und entwerfe für dich eine neue Version des alten Themas.

Du hast nicht genug Geld? Gehe durch den Yin- und den Yang-Teil der Heilung, und träume dich dann hinein in dein größeres Selbst, das Geldfluss und -fülle lebt.

Du fühlst dich einsam? Gehe durch den Yin- und Yang-Teil der Heilung und träume dich dann in einen Kreis dich liebender Menschen.

Auf diese Weise wende dich deinen Themen zu.

Am besten du bastelst dir dann gleich noch eine Collage oder malst dir ein Bild mit deinen Wünschen.

Das Universum kann gar nicht anders, als dir deine Wünsche zu erfüllen, wenn diese aus der tiefen Liebe zu dir selbst heraus wachsen.

Viel Spaß dabei!

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Photograph by Schröder und Schömbs PR

https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Vierteilige Serie: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Fülle leben: das Mindset

Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun? Fülle leben: das Mindset

 

Hier nun der vierte Teil meiner Serie „Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun“ entschieden. Diesmal geht es um den Aspekt Glaubenssätze und Mindset.

Denn wir sind machtvolle Erschaffer unserer Realität, das hast du wahrscheinlich schon einmal vernommen! Das gilt natürlich auch für das Abnehmen!

Nur – manchmal merken wir davon nicht viel 🙁

In diesem Artikel beschreibe ich aus der Sicht der Hypnotherapie, woran das liegt und wie auch du dein Mindset so verändern kannst, dass es dich in Zukunft bei deinen Abnehm-Plänen unterstützt und das Zauberwort heißt: Fülle! Ja, genau!

Klingt das nicht gut?

Woran liegt es, wenn wir unser Ziel nicht erreichen und der Plan, abzunehmen wieder einmal fehlschlägt?

Wir arbeiten gegen uns, und nicht für uns!

Und wenn wir uns Ziele heraussuchen, die unser Unbewusstes nicht gut heißt, dann wird daraus nichts.

Und was ist das, unser Unbewusstes?

Ganz anders als im Freud’schen Denken ist unser Unbewusstes in der Sprache der Hypnotherapie die „wissende Instanz“ in uns – du könntest es auch dein Bauchgefühl, deine Intuition oder dein höheres Selbst nennen.

Dein Unbewusstes ist ungleich stärker als du selbst.

Was meine ich damit?

Es ist ungleich stärker als dein bewusstes Denken.

Oder hast du schon einmal mit deinem rationalen Verstand ein Kind in dir heranwachsen lassen und es zur Welt gebracht?

Hast du schon einmal bewusst beschlossen, jemanden zu lieben oder nicht zu mögen?

Hast du schon einmal bewusst beschlossen, abzunehmen?

Stopp, ja, das hast du wahrscheinlich, wenn du hier sitzt und diesen Artikel liest und daher weiß niemand besser als du, dass du nicht gegen dich selbst arbeiten kannst, da du bewusst nur in einer Kampfhaltung gegen die Pfunde angehen kannst und sobald du einen Moment nicht aufpasst, der Jojo-Effekt auf dem Fuße folgt. Du kannst aber auf keinen Fall dein Leben in einer Kampfhaltung verbringen, oder möchtest du das?

Nein, vielmehr brauchst du eine gesunde und leichte Lebenseinstellung, die sowohl dein bewusstes als auch dein unbewusstes Denken unterstützen. Du brauchst für dein Vorhaben deinen rationalen Verstand und dein machtvolles Unbewusstes!

Ich zeichne hier ein typisches Szenario einer meiner Klientinnen, die noch gegen sich kämpft, um dir deutlich zu machen, was ich meine:

– Meine Klientin ist für ihr Gefühl zu füllig, sie hat schon mehrere Diäten hinter sich.

– Sie versuchte sich schon oft in einem neuen Selbstbild, welches ihr erlaubt, leichter und schlanker durch die Welt zu gehen – zu Recht natürlich.

– Was sie aber nicht bedacht hat, ist das ihr Unbewusstes (ihr inneres Wissen) für sie Fülle, Wohlstand und Überfluss möchte. Ihr Sein möchte das Beste für sie. Da sie sich das aber in vielen Bereichen nicht erlaubt (Fülle in Freundschaften, in der Sexualität, in den Gefühlen, im Geld, in Freizeit, und auch und ganz wichtig: im wirklich guten Essen) erhebt das Unbewusste seine Stimme und zeigt diese Fülle auf seine Weise über den Körper.

– Die Klientin hat sich sozusagen unbewusst für Fülle entschieden, da sie sich aber in so vielen Bereichen ihres Lebens wenig oder nichts gönnt, besteht wenigstens ihr Körper (den wir in der Hypnose den Träger des Unbewussten nennen) auf die Fülle, die ihr zusteht. Sie ist es schließlich wert, gesehen zu werden und ihren Platz in diesem Leben einzunehmen!

– Wenn diese Klientin jetzt beginnt gegen ihr Unbewusstes zu arbeiten und ihm zu sagen, dass diese Fülle falsch ist, dann wird sie damit scheitern. Das Prinzip Fülle ist wunderbar und gehört in ein erfülltes, glückliches Leben!

– Das heißt, dass die Klientin zu erst einmal ihr sogenanntes „Mindset“ (wie denke ich über mich, über andere und die Welt) ändern muss. Sie darf Fülle in ihrem Leben begrüßen und sie integrieren, und ihr Unbewusstes von seiner Aufgabe befreien.

Verstanden?

Super!

Es geht los:

Erlaube dir Fülle

– indem du dir schöne Dinge anziehst, und dich mit schönen Dingen umgibst, du bist es wert!

– indem du dich in Selbstliebe übst und du dir selbst gegenüber freundlich begegnest. Ändere dein Leben und beginne dich zu akzeptieren und zu lieben so, wie du bist! (Einfacher gesagt als getan, ich weiß, und daher gibt es in meinem Online-Kurs „Einfach entspannt abnehmen mit Selbsthypnose ein extra Modul zu diesem Thema)

– indem du dir Freizeitvergnügen gönnst, die dir wirklich Spaß machen (und zu denen nein sagst, die du nicht magst; Abnehmen hat nämlich sehr viel mit Nein-Sagen zu tun, Nein zu den Dingen, die deiner Liebe und deiner Fülle im Wege stehen). Denn sonst hast du keine Zeit für diese und dann gibst du diese Aufgabe wieder (unbewusst) an deinen Körper ab.

– indem du dir echte Qualität im Essen gönnst. Du bist was du isst, und wenn du denkst, du kannst dir kein qualitativ hochwertiges Kokosöl leisten, das nicht nur super schmeckt, sondern dir auch noch ganz nebenbei beim Abnehmen hilft, und deine zuckergierigen Darmpilze bekämpft, dann gönne dir sofort eine soppelte Portion Selbstliebe, denn du bist es wert!

– indem du nur noch Dinge an dich heranlässt, die dich nähren, ja wohl, genau richtig gehört, nähren, also Worte, Gedanken und Taten, Beziehungsangebote und so weiter und so fort, aber auch Nahrung, Freizeitaktivitäten…. ich könnte ewig so weitermachen. Erwecke dein Empfinden, deine Wahrnehmung, deine Intuition wieder zum Leben! Ich sage dir, nach meiner Erfahrungen sind es eben gerade die „Fülligen“ die davon besonders viel haben! Hast du dir irgendwann einmal abtrainiert, so viel zu fühlen? Sicherlich mit gutem Grund. Doch das ist nun vorbei, denn du brauchst dein Viel-Fühlen für die intuitiv richtige Auswahl bei ALL deinen Entscheidungen!

Die echte, die wahre Fülle stellt sich in deinem Leben ein, wenn du sie in allem, was du tust, einlädst. Du wirst nicht mehr über dich hinweggehen und zu irgendetwas lächeln, was dich nachher ausgesaugt und energielos zurücklässt.

Du bist du – du bist der Mittelpunkt deines Lebens!

Dein treuster Freund und die längste Beziehung, die du jemals führen wirst.

Niemand kennt dich so gut wie du dich kennst und deshalb:

Du bist es wert, in Fülle zu leben und dabei leicht, schlank und attraktiv zu sein.

 

Fülle im Fühlen: Was fühlst du? Gibt es Gefühle, die dich so sehr belasten, dass du sie lieber weg isst? Gibt es Dinge, die ausdrücken möchtest? Liebe, Zuneigung, Wut, Trauer, Angst?

Fülle in deinen Beziehungen: du darfst ja und nein sagen und dir die Menschen in deinem Leben wählen, die gut für dich sind und zu dir passen.

Fülle im Essen: ja, absolut richtig gehört. Die schlechte Nachricht zuerst, damit sind keine Lebensmittel gemeint, die dir schaden und dich krank und dick machen, sondern, und das ist die superguten Nachricht, die dir schmecken, dich sättigen, dich total glücklich, gesund und munter machen! Diese Lebensmittel sind Medizin im besten Sinne des Wortes, denn sie heilen auch viele Krankheiten und helfen bei emotionalem Auf und Ab, und sind so voller Vitalkräfte, dass du bald schon vom Sofa aufspringen willst, und dich bewegen möchtest. Von diesen Lebensmittel darfst du soviel Essen, wie du nur möchtest!

Fülle in der Liebe: Du bist es wert, geliebt zu werden. Du bist es wert, respektvoll und achtsam behandelt zu werden. Du bist richtig, genau so wie du bist und darfst dir die Fülle deiner Liebe für dich selbst gönnen!

Und last but not least:

Fülle in deinen Zielen, Träumen und Visionen: denn es macht uns schlicht und einfach glücklich, zu wissen, wozu wir jeden Morgen aufstehen. Da haben wir ja schon eine Vision: die Vision deines neuen, schlanken Selbst.

Die Arbeit mir Affirmationen ist in der Hypnose sehr, sehr wichtig, denn über Affirmationen stellst du eine Arbeitsbeziehung zwischen deinem bewussten und deinem unbewussten Denken her.

Affirmationen für diesen Tag:

„Ich bin in der Fülle!“

„Ich bin es wert!“

Es darf leicht sein!“

„Ich habe alles, was ich brauche!“

„Ich darf Ja UND Nein sagen!“

„Ich bin ich und genau so richtig, wie ich bin!“

Suche dir zwei aus oder schreibe dir eigene (mehr zum Thema gleich) und trage sie heute bei dir. Wenn du auf den Bus wartest, oder einfach zwischendurch in der Pause, spreche sie still vor dich hin, eine besonders gute Zeit ist auch die Zeit vor dem Einschlafen!

All das und noch viel, viel mehr lernst du übrigens in meinem brandneuen Online -Kurs „Einfach entspannt abnehmen mit Selbsthypnose“, der diese Woche erschienen ist. Er ist zum Einführungspreis von 97,- Euro vollgepackt mit Informationen, Inspirationen und vor allem natürlich vielen Selbsthypnoseanleitungen zum Thema „Einfach entspannt abnehmen“. Dabei steht deine Vision deiner Selbst, dein neues leichtes Ich, dein Fähigkeit, Grenzen zu setzen und deine Liebe für dich selbst zu entwickeln, deine Fülle in allen Bereichen deines Lebens, im Mittelpunkt.

Fühlst du dich angesprochen? Hier gibt es mehr Informationen! Ich freue mich auf dich.

Viel Erfolg, Fülle, und Leichtigkeit!

Deine Kathrin

Lies hier den ersten, zweiten und dritten Teil aus meiner Reihe „Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun“:

Teil 1: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun?

Teil 2: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun? Abnehmen & Ernährung

Teil 3: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Lebensenergie pur: die Bewegung

Teil 4: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Fülle leben: das Mindset

Und hier ist mein Blogartikel zum Thema Selbstliebe.

Du hast bis zum Ende gelesen?

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Vierteilige Serie: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Lebensenergie pur: die Bewegung

Hast du schon gewusst, dass der Mensch zur Bewegung geboren und einer der besten Langstreckenläufer dieser Erde ist?

Das Abnehmen auch etwas mit Bewegung zu tun hat, ist dir wahrscheinlich schon bewusst.

Dass der Mensch dazu gebaut ist täglich Dutzende von Kilometern zu laufen, eventuell nicht.

Weißt du, wie der Mensch gejagt hat, bevor er einen Speer oder andere Waffen hatte? Er hat seine Beute zu Tode gehetzt, was schlicht und einfach bedeutet, einem Tier so lange hinterher zu laufen, bis es nicht mehr kann. Für diese vielen Kilometer, die er dann zurückgelegt hatte, gab es als Belohnung ein Stückchen Fleisch.

Das waren Zeiten, in denen Übergewicht und Abnehmen noch kein Thema war!

Es ging dabei nicht um Höchstleistungen, was Schnelligkeit und Zehntelsekunden angeht, und das ist leider das, was wir mit Bewegung heutzutage schnell verbinden: Wir denken an den Schulsport einer bis dato eher körperfeindlichen Gesellschaft –  der Körper wird nicht mit Liebe und Aufmerksamkeit gepflegt, sondern „das Letzte aus ihm rausgeholt“, „die Grenzen überwunden“, das „Limit getestet“.

All diese kämpferischen Ansätze haben mit Sicherheit auch ihre Berechtigung – sie nutzen aber nichts, wenn es darum geht, den Körper wieder sanft in Bewegung zu bringen und uns (und ihm) wieder zu zeigen, dass Bewegung Spaß macht und wir sie wunderbar für den Ausdruck unserer Liebe zu uns selbst nutzen können und ihm durch diese freudvolle Bewegung ganz von selbst das Abnehmen erleichtern.

Das heißt, dass wir nicht bis an unsere Grenzen gehen müssen. Es heißt, Rituale zu entwickeln, die es uns leicht machen, dem Körper das zu geben, was er braucht, nicht nur um anzunehmen, sondern auch, um gesund zu funktionieren.

Wir brauchen Bewegung, um gesund zu sein und unser Idealgewicht auf Dauer zu halten.

 

Warum?

Das  in unserer leistungsorientierten Gesellschaft häufig ausgeschüttete Adrenalin (ein Stresshormon), kann nicht abgebaut werden, wenn wir den Stress nur hinunterschlucken und  „aushalten“.

Ein Beispiel: Wenn am Arbeitsplatz ein Konflikt mit einem Kollegen oder dem Chef schwelt, dann kann es unangemessen sein, seinem Ärger direkt Ausdruck zu schaffen und körperlich zu reagieren (und entweder davon zu rennen oder dem Chef auf die Nase zu hauen).

Dazu ist aber das Adrenalin da, welches im Stressfall ausgeschüttet wird, es soll uns kampf- oder fluchtbereit machen. Sowohl Kämpfen als auch Flüchten sind selbstverständlich körperlich anstrengende und fordernde Aktivitäten.

Nun ist es im Normalfall eben so, dass der zivilisierte Mensch den Konflikt für sich löst, indem er sich ablenkt oder den Ärger herunterschluckt.

Das Adrenalin im Körper ist aber weiterhin da und staut sich in den Muskeln. Und es muss abgebaut werden, sonst drohen Muskelverspannungen und Gereiztheit. Außerdem widerspricht der Stresspegel, der sich damit in unserem Körper aufgestaut hat, der Entspannung und damit der gesund funktionierenden Verdauung – und das ist natürlich hinderlich, wenn wir abnehmen wollen.

Prinzipiell eignen sich zwei Wege dafür, diesen Stresspegel wieder zu reduzieren: die Tiefenentspannung (etwa durch Entspannungsmethoden wie der Progressiven Muskelentspannung) oder eben die Bewegung, die auf ganz natürliche Art und Weise den Stress abbaut.

Beide Wege sind hilfreich und gesund, am besten ist es, sowohl die Tiefenentspannung als auch die Bewegung als regelmäßige Rituale in den Alltag einzubauen.

Das Schönste an der Bewegung ist: haben wir erst mal etwas gefunden, was uns liegt und zu uns passt, dann können wir dieses Bewegungsritual wunderbar für unsere Psychohygiene nutzen und unserem Körper etwas bieten, was seine Gesundheit und sein Idealgewicht unterstützt.

Ob wir tanzen oder joggen, spazieren oder schwimmen, irgendwann geht es nicht mehr darum, den Körper in Bewegung zu bringen, denn in uns ist das Wissen verankert: diese Bewegung tut mir gut und macht mir Freude. Das Abnehmen gelingt von selbst.

Sie hilft mir Altes loszulassen und neue Kraft zu spüren, sie hilft mir, mich zu spüren und das, was wichtig ist, sie bringt Neues zum Vorschein, weil ich meinen Körper aus den allzu eingeschränkten Bewegungsmustern des Alltags befreie und mit dieser Bewegung bringt sie Freude.

Denn: Lebensfreude liegt im Körper!

Das zeigen verschiedene Untersuchungen, zum Beispiel der Schweizerin Maja Storch.

Der Körper, dem wir geben, was er braucht, beschenkt uns mit guten Gefühlen.

Und das ist das allerwichtigste: das, was der Körper braucht, ist unsere sorgsame Achtsamkeit und Liebe, ja, er möchte sich spüren, ja, er möchte sich bewegen, aber er möchte nicht über seine Grenzen gepusht werden – das hat mit Selbstliebe nichts zu tun.

Um das umzusetzen, ist es wichtig, dem Körper gerade in der Anfangszeit wirklich zu lauschen.

Gehe ich über meine Grenzen?

Kann ich meinen Körper wirklich spüren oder beiße ich die Zähne zusammen und bin im „Durchhaltemodus“?

Kann ich (während ich mich bewege) noch irgendwo loslassen, entspannen und in eine flüssigere, freudvollere Bewegung finden?

So wie der Weg das Ziel ist, so ist in der Bewegung die Bewegung schon selbst die Belohnung, denn wir achtsam mit uns sind schenkt sie uns im gleichen Moment eine Fülle guter Gefühle wie Kraft, Harmonie, Freude, Selbstbewusstsein, Lust, Beweglichkeit, Aktivität und viele mehr. Das Abnehmen geht dann ganz von selbst.

Wer eine Sportart gefunden hat, die ihm auf diese Weise gut tut, der ist reich beschenkt.

Manchmal ist es dann aber auch wichtig, sich von anderen, zahlen- und leistungsorientierteren Menschen abzugrenzen:

„Nein, ich jogge nicht um diesen See, damit es möglichst schnell wieder vorbei ist.

Ja, ich genieße jeden Atemzug und die frische Luft, die mich umgibt.

Nein, ich weiß nicht, ob ich gestern schneller, langsamer oder gleich schnell gelaufen bin.

Ich weiß, dass ich meinem Körper etwas Gutes tue, dass ich ihn, und damit mich selbst, liebe.“

So dürfen eine neue körperorientierte Achtsamkeit mich leiten und mir im Zusammenspiel mit meinem Körper den Weg weisen.

Zum Ende hin noch ein Tipp meinerseits. Wer sich noch nicht zutraut, diese Achtsamkeit für sich selbst zu entwickeln, weil die Leistungsorientierung noch zu stark verankert ist oder einfach die Unterstützung im Außen fehlt, der kann sich der Cantienica-Methode zuwenden.

Diese Methode, erschaffen über jahrzehntelange Forschungsarbeit der Schweizerin Benita Cantieni, bringt Achtsamkeit in jede Bewegung des Körpers.

Sie unterstützt wunderbar dabei, den Körper aufzurichten und (in der Sprache von Cantienica) in aufzuspannen.

In der Aufrichtung des Körpers liegen nicht nur Selbstbewusstsein, Größe und Freude, es gibt noch einen wunderbaren Special-Effect:

Durch die Aufrichtung des Körpers aus der Körpermitte heraus (genau das lehrt die Cantienica-Methode), öffnet sich der Brustkorb, die Schultern dürfen sich entspannen und der Kopf „schwebt“ auf den Schultern. Und was kommt dabei heraus?

Eine viel schlankere Erscheinung!

Erfolg schon ganz ohne Abnehmen, denn: die innere Haltung ist alles!

Hier gibt es Informationen rund um die Cantienica-Methode mit einer Liste der Studios!

Lies dazu auch diese Artikel:

Teil 1: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun?

Teil 2: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun? Abnehmen & Ernährung

Teil 3: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Lebensenergie pur: die Bewegung

Teil 4: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Fülle leben: das Mindset (erscheint nächste Woche auf diesem Blog!)

Und hier ist mein Blogartikel zum Thema Selbstliebe.

Du hast bis zum Ende gelesen?

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Vierteilige Serie: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun? Abnehmen & Ernährung

Lange Zeit hat das Kalorienrechnen und strikte Diäten den Wunsch nach Abnehmen bestimmt und nicht die Suche nach einer nachhaltig gesunden Ernährung, die den Körper stärkt und gesund erhält. Schade!

Denn: nur wer seinem Körper das gibt, was er wirklich braucht, kann abnehmen und ihn auf Dauer gesund, fit und schlank halten.

Zuerst einmal: es kann niemals darum gehen, dass du deinem Körper die Nahrung entziehst. So bekommt er massiv Stress und beginnt, an dem, was noch da ist, festzuhalten.

Es kann immer nur darum gehen, deinem Körper das zu geben, was er wirklich braucht. Und wenn er das bekommt, was er wirklich braucht, dann wird er sich auch nicht mehr nach anderen (ungesunden) Dingen sehnen.

Denn so funktionieren wir nun einmal.

Es gibt den Spruch, dass die Übergewichtigen unserer Überflussgesellschaften Verhungernde sind.

Hast du das schon einmal gehört?

Was bedeutet das? Und was hat das mit dem Thema Abnehmen zu tun?

Es ist einfach so. In den von Otto Normalbürger verspeisten Fertigprodukten ist leider wenig drin, was uns wirklich nährt, dafür aber eine Menge sogenannter „leerer Kalorien“.

Sie schmecken gut (weißer Zucker ist zum Beispiel so eine leere Kalorie) und machen auch kurzzeitig satt – aber

a) das hält nicht lange vor

und

b) in diesen Produkten befindet sich so gut wie gar nichts an Vitalstoffen, Vitaminen, Ballaststoffen etc., alles was dein Körper eben so braucht.

Was ist die Folge davon?

Der Körper vermisst diese Dinge und geht in Alarmfunktion. Er braucht dringend Vitamine und all die anderen Vitalstoffe, die uns am Leben halten und daher sendet er das Signal:

HUNGER!

Und damit hat er vollkommen recht – dein Körper hungert nach den Stoffen, die im am Leben halten. Wenn du nun weiter zu Fertigprodukten, Weißmehlprodukten etc. greifst, dann geht der Kreislauf von vorne los.

Wie oft habe ich den gemacht – vor meiner Ernährungsumstellung war ich eigentlich dauernd hungrig, ich wusste nur nicht, warum.

Wenn dein Körper dir sehr oft Hungergefühle sendet oder du einfach nicht weißt, wieso du nicht satt wirst, dann frage dich:

  • Esse ich genug Frischkost (Obst und Gemüse)?
  • Nehme ich genügend gute Fette zu mir, die essentielle Fettsäuren enthalten? Hier kannst du mit der Zugabe von frischem kaltgepressten Leinöl deinen Körper mit dem nähren, was er wirklich braucht.

Anstatt deinen lieben Körper, der dich jeden Tag durch das Leben trägt und dir so viele Erfahrungen ermöglicht, mit einem weiteren Mangel-Mindset zu konfrontieren, weil ihm all das, was du ihm bislang gegeben hast, an seine Grenzen geführt haben, ist es nun wichtig in deiner Zuwendung, ja, in deiner Liebe für dich selbst, dich schlicht und einfach zu fragen:

„Was braucht mein Körper, damit es ihm gut geht?“

Und das ist die Lösung. Er wird sich so sehr freuen, endlich das zu bekommen, was er wirklich braucht, dass das Hungergefühl schon nach kurzer Zeit verschwinden wird – und das hilft natürlich beim Abnehmen!

Aber nicht nur das: durch eine Ernährung mit Substanz kann dir dein Körper genügend Lebensenergie zur Verfügung stellen, die dich durch den ganzen Tag trägt.

Ich vergesse manchmal, wie es war, schon morgens müde zu sein und dann nachmittags in ein Mittagsloch zu rutschen und abends auch nur noch die Beine hochlegen zu wollen.

Das Leben mit einer konstanten Energie ist so viel einfacher!

Denn du kannst dich automatisch auch mehr auf dich und deinen Körper verlassen und musst somit weniger gegen dich selbst kämpfen, was wiederum die Liebe für dich selbst stärkt.

Du musst dich aus deinen energetischen und emotionalen Löchern nicht mehr mit einem starken Geist herausziehen. Du weißt, du hast die Energie die du für dein Leben brauchst.

Und außerdem wird es fast schon ein Bedürfnis, diese Lebensenergie in Bewegung zu bringen und  – Sport zu machen, zu spazieren, zu tanzen oder dich sonst wie zu bewegen.

Kein Kampf gegen dich selbst, nur um vom Sofa hochzukommen.

Ist das nicht schön?

Ok, und wie kannst du das jetzt erreichen?

Natürlich ist eine Ernährungsumstellung eine langwierige Sache.

Und es ist ja auch selbstverständlich, dass man im Einzelfall schauen muss, was als erstes dran ist.

Ich erzähle dir hier einfach mal von meinem Weg, der mich aus den Energielöchern in ein ausgeglichenes und gesundes Leben geführt hat.

Angefangen hat alles mit einer sanften pflanzlichen Darmreinigung, denn ganz im Ernst, das, was da viele Bäuche aufbläht ist oftmals gar kein Fett sondern Schlacken, die sich über Jahre im Darm angesammelt haben.

Ich habe das mit der Amazonas Darmreinigung gemacht, die ich dir sehr empfehlen kann.

Sie ist sehr einfach anzuwenden, du mixt nur morgens und abends einmal zwei Löffelchen in ein Glas mit einem Getränk deiner Wahl und solltest dabei einen zeitlichen Abstand zum Essen von 1,5 Stunden einhalten.

Mehr Informationen gibt es hier!

Ich hatte schon nach wenigen Tagen ein wahres Energiehoch!

Offensichtlich haben sich mein Darm und mein ganzer Körper sehr darüber gefreut, dass ich ihn endlich von all diesen angesammelten Abfallstoffen befreite!

Doch noch hatte ich mich sehr auf meinem Energiehoch ausgeruht. Meine Ernährung war für mich immer eine „heilige Kuh“, ich bildete mir ein, zu essen, wonach mir eben gerade der Sinn stand, sei ein wichtiger Teil meiner Freiheit. Wie falsch man liegen kann! Denn Freiheit von dem ewigen Hungerkreislauf erreichte ich erst mit meiner Ernährungsumstellung. Mein Denken, mein Fühlen und mein Handeln wurden klarer. Doch das kam erst später.

Logischerweise macht es Sinn, den Darm nach dieser Reinigung nicht gleich wieder mit Produkten vollzustopfen, die ihn belasten.

Es dauerte ein ganzes Jahr bis ich merkte, das ich noch weiter gehen musste, um nachhaltig fit und gesund zu sein. Ich hatte in dieser Zeit (das war im Herbst 2014) sehr starke Energielöcher und unglaubliche Gelüste nach Schokolade.

Durch eine Freundin stieß ich auf die Idee, mit Rohkostsmoothies schnell, einfach und lecker viel Frisches und Gutes zu mir zu nehmen.

Ich begann mit einem Smoothie pro Tag, gleich morgens machte ich mir über einen Liter grünen Smoothie, den ich bis zur Mittagszeit trank.

Hier gibt es einen interessanten Artikel zum Thema Wildkräutersmoothies und wie sie garantiert gut schmecken!

Ich kann dir nur von Herzen empfehlen, diesen Start in den Tag für dich auszuprobieren!

Mein Körper war begeistert und wollte mehr!

Von jetzt auf gleich sagte mir mein Körper mit einer sehr lauten und deutlichen Stimme, dass er eine Weile lang nur noch Frischkost zu sich nehmen wollte – also unverarbeitete und ungekochte frische Lebensmittel.

Das tat ich fast 6 Monate lang. In dieser Zeit entschlackte sich mein Körper, meine Haut strahlte und ich hatte durchgehend Energie und gute Laune. Nicht nur das: Mein ganzes Leben schien sich zu entschlacken, Dinge, die mich belastet hatten, vielen weg und neue Menschen und Gelegenheiten kamen in mein Leben! Es fühlte sich nichts weniger als magisch an.

In dieser Zeit habe ich wie von selbst begonnen mich zu bewegen und ein wenig Sport zu treiben, und da wurde mir eigentlich erst klar, dass ich nicht nur etwas gegen meine Energielöcher tue, sondern mein Körper insgesamt aufrechter, fitter und schlanker wird.

Heute ist meine Ernährung immer noch rohkostbasiert, ich esse aber auch andere gekochte Dinge wie Reis und Kartoffeln, Suppen etc.

Es ist eine ausgewogene Ernährung, mit der ich dauerhaft abgenommen habe, mich schlank und fit fühle und mit der ich niemals hungern muss.

Das Schönste ist, dass man sich die Übergangszeit in die Rohkost leicht versüßen kann, indem man sich sogenannte „Rohköstlichkeiten“ herstellt, ein durch und durch gesundes Mousse au chocolat zum Beispiel. Wie das geht – darüber bald hier auf meinem Blog.

Lies dazu auch diese Artikel, die in dieser Artikelfolge in den nächsten Wochen erscheinen:

Teil 1: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun?

Teil 3: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Lebensenergie pur: die Bewegung

Teil 4: Was hat Abnehmen mit Selbstliebe zu tun / Fülle leben: das Mindset

Und hier ist mein Blogartikel zum Thema Selbstliebe.

Du hast bis zum Ende gelesen?

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Wie ein Perspektivwechsel neue Möglichkeiten für dein Wachstum schafft

Der Perspektivwechsel ist eine der allereinfachsten und am meisten verwendeten Methoden im Coaching – allerdings nicht nur da.

Hast du dich schon einmal gefragt, wieso es so gut tut, in den Urlaub zu fahren? Genau. Die Dinge einmal von einem anderen Standpunkt betrachten, Abstand gewinnen, sich wieder auf das Besinnen, was wirklich wichtig ist.

Wenn wir die Dinge einmal von weiter weg betrachten, dann geht uns hin und wieder ein Licht auf! Oder auch zwei!

Hier lade ich dich ein, einen freien Abend vor dem Fernseher zu verbringen und einmal eine ganz andere Perspektive einzunehmen und die Erde zu verlassen.

In dem Film „Der grüne Planet“ werden wir dazu eingeladen, uns damit zu beschäftigen, wie es sich anfühlen würde, mit ganz neuen Augen auf unsere Gesellschaft und unsere Art und Weise miteinander umzugehen, zu schauen.

Ein wirklich liebevoll gemachter Film für einen schönen Abend!

Viel Vergnügen!

Photograph by Michael Le Roi, https://flic.kr/p/71sgbX

https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

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